Eigenblut-Therapie

Schon Goethe schrieb:

Das ist lebendig´ Blut in frischer Kraft, das neues leben sich aus Leben schafft: „Eigenes Blut  wieder zugeführt, stärkt und heilt“.


Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie, die alleine oder neben Medikamenten zur Aktivierung der Heilkräfte des Organismus eingesetzt wird.
Bei der Eigenbluttherapie spritzt man eine unterschiedlich große Menge Eigenblut (2 ml – 5 ml), das man vorher aus der Vene entnommen hat.
Die Meinungen, über die zu verwendeten Menge Eigenblut, gehen auseinander, wobei ich der Meinung bin und mir die Erfahrung zeigt, daß bei der klassischen Eigenbluttherapie maximal 5 ml Eigenblut voll und ganz ausreichen. Die Menge die benötigt wird, ist meiner Erfahrung nach eher sogar geringer.



Was bewirkt die Eigenbluttherapie ?

Die Eigenbluttherapie ist eine Immunstimmulierung, sie wird angewandt, um einen entgleisten Normalzustand wieder zu regulieren.
Die Wirkung besteht unter anderem in der Besserung eines physischen wie auch psychischen Allgemeinzustandes. Angefangen von der Besserung des Schlafes und des Appetits, bis zur schnelleren Genesung nach einer Krankheit, oder die Reduzierung von Medikamenten.


Welche Arten der Eigenbluttherapie gibt es ?
Es gibt zahlreiuche Variationen der Eigenbluttherapie deshalb beschreibe ich nur die in meiner Praxis durhgeführten Verfahren.

  • Hämatogene Oxidationstherapie (Sauerstoffblutwäsche)  H.O.T. nach Prof. Wehrli. (siehe dort).
  • unverändertes Eigenblut: aus der Vene entnommmen wird es sofort, mit oder ohne Medikamente intramuskulär zurückgespritzt.
  • aktiviertes, venös entnommenes und potenziertes Eigenblut, als Eigenblutkur.

Diese Kur dauert 10 Wochen, mit einer Behandlung pro Woche.



Wann und wie oft wird die Eigenbluttherapie durchgeführt ?
Es richtet sich nach Art der Erkrankung

Je akuter desdo öfter, je chronischer desdo seltener.
Kurdauer und Zeitpunkt richten sich ebenfalls nach der Erkrankung. So beginnt die Kur bei Heuschnupfen meistens im Herbst oder Winter.



Alternativen zur Eigenbluttherapie:
Es gibt einige Patienten, die der Eigenbluttherapie ablehnend gegenüberstehen, sei es aus ethischen Gründen, sei es, daß sie einfach nur kein gutes Gefühl bei dieser Therapieform haben, oder sei es, daß sie schlechte Erfahrungen mit Spritzen gemacht haben.
Gerade für Kinder ist es sicherlich nicht angenehm jede Woche eine Spritze zu bekommen, geschweige sich aus der Armvene Blut abnehmen zu lassen.



Eine Alternative zur Eigenbluttherapie ist für diese Menschen die:

Eigenharntherapie
Bei dieser Therapie brauche ich niemanden zu Piecksen, ich verletzte keine Haut und die Therapie muß nicht in der Praxis, sondern kann zu Hause durchgeführt werden. Viele wichtige Wirkstoffe sind im Harn enthalten und die Behandlung mit Harn ist eine alte, erfolgeiche Therapie, die seit vielen Jahrhunderten durchgeführt wird.
Bei dieser Therapie wird nur steriler, nicht geschädigter Harn verwendet.
Die Therapiemöglichkeiten sind fast genauso groß wie bei der Eigenbluttherapie.


Anmerkung:

Die Eigenbblut- und Eigenharntherapie hat nichts mit Blutdoping aus dem Hochleistungssport zu tun, ebenfalls ist die Bluttransfusion, wie wir sie aus der Schulmedizin kennen, nicht mit der Eigenbluttherapie zu vergleichen.