Haematogene Oxidationstherapie (Sauerstoffblutwäsche) nach Prof. F. Wehrli

Wer war Prof. Dr. med. F. Wehrli ?


Prof. Dr. med. F. Wehrli wurde am 07.07.1892 in St. Gallen in der Schweiz geboren.

Er studierte Zahmmedizin in Göttingen und Leibzig. Durch den 1. Weltkrieg unterbrochen, führte er sein Studium anschließend in Budapest fort.

Nach seiner zahnärztliche Tätigkeit in Locarno studierte er in Padova weiter, promovierte dort und bildete sich zum Chirurgen weiter.

Weitere Stationen waren die Universität in Mailand sowie die chirurgische Abteilung der „Ospedale riuniti di roma“.

Danach übernahm er die Klinik Villa Montana in Locarno, wo er intensive medizinische Therapieforschungen machte. Hier widmeter er sich der Forschung bei der Patientenblut gleichzeitig einer biochemischen Behandlung durch Sauerstoff und UV- Strahlung unterzogen wird.

Es gelang ihm eine Therapie zu entwickeln, die als Hämatogene Oxydationstherapie (H.O.T.) bezeichnet wird.

Aufgrund seiner Forschungen wurde ihm der Titel eines Honorarprofessors verliehen.

Zusätzlich wurde er vom damaligen Papst Johannes XXIII mit dem Titel „Commendatore dell´ Ordine 5. Gregorio Magno“ ausgezeichnet.

Prof. Dr. med. F. Wehrli verstarb am 19.03.1964.

Ein erstes für die Praxis brauchbares
Gerät wurde erst 1952 anläßlich der
Karlsruher Therapiewoche
von Wehrli vorgestellt.
Diese Apparatur mußte mit großem
Aufwand nach jeder Behandlung
gewaschen, desinfiziert und
sterilisiert werden.

Das H.O.T. Gerät während der Arbeitsphase



    Beachten Sie bitte die Aufhellung des Blutes durch die Sauerstoffanreicherung!

Die H.O.T. nach Prof. Wehrli

Bei der klassischen H.O.T. nach Prof. Wehrli sind 3 Grundkomponenten die Säulen der Therapie:

  1. UV-C Strahlung (253,7 nm)
    im Mittelpunkt der H.O.T. Steht die direkte energiereiche Bestrahlung des Blutes mit dem UV-C Niederdruckstrahler. Die Photonen wirken strahlungsphysikalisch auf das zu behandelnde Blut ein.
  2. Molekularer Sauerstoff
    a) physikalisch im Blut gelöster Sauerstoff.
    b) Am Hämoglobinmolekül gebundener Sauerstoff.
    Nur molekularer Sauerstoff kann durch die UV-C Strahlung zu Singulett-Sauerstoff   aktiviert werden und entsprechend reagieren. Durch das Aufschäumen des Blutes mit Sauerstoff wird dieses in eine große Oberfläche (Blutblasen) gebracht. Dabei wird die Wirkung der Bestrahlung auf die Blutinhaltsstoffe optimiert und zugleich der Anteil des physikalisch gelösten reaktionsfähigen Sauertoffs vergrößert.
  3. Blutinhaltsstoffe als Photonensensibilatoren
    Das Hämoglobinmolekül wirkt als Photosensibilisator, der die Photonenenergie aufnimmt und Sauerstoff zu Singulett-Sauerstoff aktiviert.


Nur durch das Zusammen wirken aller drei zuvor genannten Faktoren schließen sich biochemische Wirkungen, Ergebnisse und Befunde an, die dann zu den typischen klinischen Resultaten und kurativen Auswirkungen führen !


Alle hier veröffentlichen Informationen sind dem

„Handbuch der H.O.T.“

4. überarbeitete Auflage

des Arbeitskreise für H.O.T. n. Prof. Wehrli


mit freundlicher Genehmigung entnommen.


Weitere Informationen zu diesen Thema finden sie unter:

Arbeitskreis für H.O.T. n. Prof. Wehrli

64521 Groß- Gerau, Walther- Rathenau- Str. 4

Telefon: 06152/ 2958, Fax: 06152/ 84653

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