Akupunktur gegen Augenleiden

In der klassischen Akupunktur und in der traditionellen chinesischen Medizin gibt es bei Augenleiden bisher wenig Erfolg. Die Erfolgsquote liegt gerade mal bei 5% bis 10 %.

Prof. Dr. John Boel aus Dänemark beschäftigt sich seit rund 15 Jahren mit Augenerkrankungen und Akupunkturbehandlung und hat neue Punkte mit überraschenden Ergebnissen gefunden.

In den letzten 15 Jahren hat Prof. Boel ca. 3000 Patienten mit Augenleiden behandelt. Zu den häufigsten Fällen die er behandelt hat gehören Altersichtigkeit, Macula Degeneration, Retinitis Pigmentosa, Glaukom, Erblindung durch Gehirnschädigung (z. B. nach Unfall), Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen.

Dabei konnten nicht alle Augenleiden geheilt werden, sie konnten jedoch stark gebessert und ihr Fortschreiten verlangsamt werden.
   

Die Erfolgsraten bei den behandelten Krankheiten sind Erfahrungswerte aus Prof. Boels Arbeit. Was im einzelnen durch die Akupunktur am Auge und anderen Teilen des Körpers geschieht kann man heute noch nicht sagen. Es gibt verschiedene Vorstellungen und Theorien, die im Moment noch wissenschaftlich untersucht werden.
Die Behandlungsmethodik ist bei allen Augenleiden die Gleiche.
Die Anfangsbehandlung geht über 5 Tage, an denen der Patient 2 mal täglich im Abstand von ca. 1 Stunde akupunktiert wird. Dabei werden in der ersten und zweiten Sitzung unterschiedliche Punkte gestochen.
Die wichtigsten Stellen die akupunktiert werden sind am Fuß, am Knie und an der Hand.
Innerhalb der ersten Behandlungswoche kann man dann erkennen, wie gut der Patient auf die Behandlung anspricht und man kann eindeutig feststellen, ob eine Weiterbehandlung sinnvoll ist oder nicht.
Nach der ersten Behandlungswoche wird der Patient über mehrere Wochen 2 mal wöchentlich, dann 1 mal wöchentlich, 14-tägig und später einmal im Monat behandelt.

Zusätzliche Maßnahmen bei Sehproblemen:

Bei Sehproblemen unterstützend haben sich einige wenige naturheilkundliche Medikamente erwiesen, die ich gerne verschreibe und deren Effekt doch immer wieder überraschenden ist. Der Hauptanteil der Medikamente besteht aus Euphrasia (Augentrost). Eine Substanz, von denen unsere Alten schon wußten, daß sie gut und hilfreich für die Augen ist, daher auch der Name.

Desweiteren haben sich auch einige, sehr wenige, sogenannte Nahrungsergänzungs- mittel als Sinnvoll erwiesen. Bei der Einnahme dieser Produkte ist aber zu beachten, daß meiner Meinung nach, der Großteil dieser Produkte überflüssig sind.

Warum bin ich der Meinung:

1) Unsere Nahrung bietet im Augenblick immer noch alle Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, die ein gesunder Mensch täglich braucht, in ausreichender Form.

2) Wenn wir uns abwechselungsreich und bewußt ernähren, d. h. auf einseitige Kost verzichten, täglich Obst und Gemüse zu uns nehmen, ab und zu in der Woche ein gutes Stück Fleisch essen und auch auf Fisch nicht verzichten, statt Toastbrot ein Vollkornbrot frühstücken sowie auf Bioprodukte zurückgreifen, schmeckt das Essen nicht nur besser, es ist auch gesünder und  wir nehmen auch alle Vitamine, Mineralien und Enzyme von A bis Z zu uns, die ein gesunder Mensch braucht.

3) Wichtig ist nur eine ausgewogene, vollwertige, bunte Ernärung mit wenig künstlichen Zusatzstoffen und künstlich haltbar gemachten, degenerierten Nahrungsmitteln.

4) Meiden Sie genmanipulierte und bestrahlte Nahrung!

Wenn es trotz der guten Ernährung zu Defiziten im Bereich der Mikronährstoffe kommt, werde ich Ihnen sicherlich einige gute Präparate, die die Augenleistung unterstützen empfehlen können. Gute Erfahrung hab ich z. B. mit den Produkten der Universität Salzburg gemacht, die für spezifische Erkrankungen auch spezifische orthomolekulare Produkte entwickelt haben.

Ein anderes gutes Präparat wurde in Duisburg entwickelt und hilft sehr gut bei Augenerkrankungen, sogar bei der Macula degeneration.