Neuraltherapie nach Huneke

Die Ärzte Dr. Ferdinand und Dr. Walter Huneke entdeckten im Jahr 1925 durch Zufall die Neuraltherapie, als sie ihre Schwester erfolgreich gegen Migräne behandelten.

Im weiteren Verlauf ihrer Forschungen, stellten sie fest, daß das von ihnen verabreichte Mittel auch wirkte, wenn man es statt in die Blutbahn zu injizieren, in bestimmte Punkte der Haut oberflächlich injizierte und Quaddeln setzte.


Die Wirkungsweise diese Therapie war damals noch nicht nachzuvollziehen und so wurde diese Methode nach der Veröffentlichung 1928 sehr skeptisch und als Außenseitermethode gesehen.

Das Verhältnis zur Schulmedizin konnte man als ziemlich gespannt bezeichnen.
Nichts desdo Trotz hat sich die Neuraltherapie als sehr wirksame Therapie zumindest in der Naturheilkunde etabliert.
Durch den „Stoß ins neurovegetative System“ wie Neuraltherapeuten es bezeichnen, können eine große Anzahl von Erkrankungen ausgeschaltet oder zumindest positiv beeinflußt werden.

Segmenttherapie


Bei dieser Therapie werden nur bestimmte Bezirke auf der Haut gesucht und gespritzt (gequaddelt).
Der Therapeut sucht die schmerzenden Stellen auf der Hautoberflache in einer bestimmtem Region, die über Reflexbögen auch auf innere Organe wirken. Diese Stelle wird dann gequaddelt.

Tritt keine befriedigende Reaktion ein, muß an ein Störfeld gedacht werden, es beginnt die:

Störfeldsuche und Therapie:
Dieses Störfeld kann weit weg vom Ort des Geschehens sein. Die Bildung eines Störfeldes kann auch lange zurückliegen.

Der menschliche Körper hat ein Leitungsnetz des vegetativen Nervensystems von ca. 500 000 Kilometern. Dieses Nervensystem ist miteinander verschaltet. So ist es vorstellbar, das eine Störung weitab vom Ort der Ursache liegen kann. Der Neuraltherapeut sucht genau diesen Ort der Ursache, das Störfeld.

Diese Störfelder können z. B. Narben sein.

Der Neuraltherapeut sucht diese Störfelder und schaltet sie aus.